18.04.2017 | TTI bringt Fahrt in den Arbeitstag

Heike Wyrembek ist 52 Jahre alt. Zwei Jahre lang war sie erfolglos auf Jobsuche, da sie keinen Führerschein hat und nicht mobil ist. Seit einem halben Jahr arbeitet sie nun über TTI bei einem renommierten Kunden und dies mitunter deshalb, weil sie den Fahrdienst des Personaldienstleisters nutzen kann. An einem vereinbarten Treffpunkt in ihrem Heimatort wird Heike Wyrembek vor Schichtbeginn vom Jobshuttle abgeholt und nach Schichtende sicher zurückgebracht. „Durch unser Fahrdienstmodell eröffnen wir Jobsuchenden, die nicht mobil sind, neue Perspektiven. Darüber hinaus bringen wir unsere Mitarbeiter sicher und pünktlich zu ihrem Einsatzfirmen und gewinnen auf diese Art und Weise auch deren Vertrauen und das unserer Kunden.“, sagt Gerald Götz, TTI Vertriebsleiter in Deutschland.

 

Flexiblere Einsatzmöglichkeiten

Im Raum Coburg werden auf einer Fahrstrecke von rund 70 Kilometern mehr als 40 Mitarbeiter im 3-Schichtsystem an ihren Einsatzort gebracht. Im Raum Gera sind es in etwa 30 Mitarbeiter auf 50 Kilometern Wegstrecke. Durch das Jobshuttle-Modell können potenzielle Fachkräfte in den Arbeitsmarkt integriert werden, die anders kaum Chancen auf einen Arbeitsplatz hätten. „Der Fahrdienst ermöglicht uns auch eine höhere Flexibilität bei der Besetzung von Kundenaufträgen. Nicht nur, dass wir unseren Kunden eine größere Auswahl an Bewerbern anbieten können – die Mitarbeiter erscheinen zudem pünktlich zu ihren Schichten. Darüber hinaus stimmen wir die Fahrtrouten bei Bedarf mit dem Kunden ab, sodass andere Mitarbeiter des Unternehmens den Fahrdienst ebenso nutzen können“, so Götz.

 

AÜG Neu: Jobshuttle als Chance

Der TTI Fahrdienst wird auch eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des neuen Arbeitskräfteüberlassungsgesetzes in Deutschland spielen: Demnach sollen Zeitarbeitseinsätze bei einem Kunden auf maximal 18 Monate beschränkt werden. Götz: „Unsere initiierten Jobshuttles bieten uns die Möglichkeit, unsere Mitarbeiter im Eintrittsfall flexibel bei anderen Unternehmen unterbringen zu können, ohne dass sich diese Gedanken über Wegstrecke oder Transport machen müssen.“