24.07.2017 | Ein Plan, der aufgeht

Zeitarbeit. Für viele Arbeitnehmer noch immer eher die zweite Wahl. Ein Mittel zum Zweck. Aber Zeitarbeit kann viel mehr sein, als der Notnagel, wenn der direkte Einstieg nach Schule oder Studium nicht auf Anhieb gelingt oder man sich nach einem Wiedereinstieg sehnt. Eine Überlassung auf Zeit kann den Erfahrungsschatz erweitern, Lücken im Lebenslauf überbrücken und – mit einer guten Planung – sogar einen wichtigen Karrierebaustein darstellen. Auch Arbeitgeber setzen auf Zeitarbeit. Als Stütze des Aufschwungs oder als Flexibilitätspuffer in Krisenzeiten, haben viele Unternehmen die Vorteile dieses flexiblen Modelles erkannt. Und, welch Potenzial in den überlassenen Mitarbeitern schlummert – wenn man es zulässt.

 

PERSPEKTIVEN ANPASSEN

„Der Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert und tut es weiterhin. Unternehmen kämpfen mit der Tatsache, dass es kaum geeignete Fachkräfte gibt – weder für Fixanstellungen, noch für kurzfristige Einsätze. Immer schwieriger wird es zudem, gute Mitarbeiter zu halten oder diese für neue Aufgaben zu motivieren“, so Ing. Hans-Peter Panholzer, MBA, Geschäftsführer für Marketing & Kommunikation bei TTI. „Neue Perspektiven müssen deshalb her. Personalentwicklung muss in der Zeitarbeit mehr Platz finden. Denn nur, wer Veränderungen in der persönlichen und beruflichen Situation seiner Mitarbeiter erkennt und aufgreift, wird diese langfristig an sich binden können.“

 

KARRIERE MACHT, WER DEN WUNSCH ÄUSSERT

Gemeinsam mit Mitarbeitern Karrierepläne zu entwickeln und in deren Qualifizierungen zu investieren, reduziert die Abhängigkeit vom stagnierenden Fachkräftemarkt und steigert Know-how und Qualität in den eigenen Reihen. „Karriere macht, wer den Wunsch danach äußert. Diese Aussage trifft in den meisten Fällen jedoch nur auf jene Mitarbeiter zu, die bereits einen klaren Fokus auf ihre Selbstverwirklichung haben. In der Zeitarbeit müssen wir die Beschäftigten meist erst aktiv auf ihr Potenzial und ihre Möglichkeiten hinweisen, um anschließend mit ihnen entsprechende Wege gestalten zu können“, betont Alexander Hüttner, Geschäftsführer für Vertrieb bei TTI.

 

ERWARTUNGSHALTUNGEN ERKENNEN UND WEGE GESTALTEN

Karriereorientiertes Verhalten kann sich nur dann entwickeln, wenn die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden. „Wie mit unserer Stammbelegschaft versuchen wir daher auch mit unseren Zeitarbeitnehmern regelmäßige Mitarbeiter- bzw. Zielgespräche zu führen“, so Hüttner weiter. „Bedürfnisse, Erwartungshaltungen und Befindlichkeiten ändern sich nun mal im Laufe der Zeit. Wer darauf nicht eingeht, verliert gute Mitarbeiter und damit wertvolles Kapital.“

 

AN ZUKUNFT DENKEN UND ATTRAKTIV BLEIBEN

Das Dreiecksverhältnis in der Zeitarbeit erfordert es zudem, eine dritte Seite in die Zielsetzungen und Planungen mit einzubeziehen: Nämlich die des Kunden. Wo liegen die Ziele des Unternehmen? Mit welchen Herausforderungen hat es umzugehen? „In unseren Jahresgesprächen und darüber hinaus, stecken wir mit unseren Kunden ebenso Rahmenparameter ab, die sie zur Erreichung ihrer Ziele benötigen und wir als Dienstleister unterstützen können. Ziel dabei sollte es sein, den Mitarbeiter so zu entwickeln, dass er die Erwartungen von Kunden- bzw. Unternehmensseite versteht und erfüllen kann und gleichzeitig nicht auf seine persönlichen Zukunfts- und Karrierepläne verzichten muss. Hier ist Fingerspitzengefühl und Beratungskompetenz gefragt.“ Unternehmen müssen sensibilisiert werden, dass sie ihre Attraktivität als Arbeitgeber stärken, wenn sie ihre Anforderungen klar formulieren und ein Rahmengerüst schaffen, in dem Zeitarbeitnehmer durch eine Änderung ihrer Einstellung und zusätzliche Qualifizierungen zum Unternehmens- und persönlichen Erfolg beitragen können.

 

HÖHERE QUALIFIKATION – BESSERE JOBCHANCEN

Eine höhere Qualifikation verspricht auch in der Zeitarbeitsbranche bessere Jobchancen. Und nicht zuletzt profitieren Kunden der TTI von besser ausgebildeten Kräften – und nicht nur dann, wenn das Unternehmen selbst konkreten Weiterbildungsbedarf für den überlassenen Mitarbeiter sieht. Für TTI ist es bedeutend, Mitarbeiter weiterzubilden und zu fördern, um ihnen Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Die Kosten für die Bildungsmaßnahmen werden im Rahmen des Sozial- und Weiterbildungsfonds (SWF) von TTI übernommen. „Interessierten Mitarbeitern steht ein breites Spektrum an Aus- oder Weiterbildungsbereichen, die nachhaltig und auf die berufliche Zukunft ausgerichtet sind, offen“, so Panholzer. „Länger dauernde Ausbildungen, wie verschiedene Führerscheine, Nachholen einer Lehre, Werksmeisterschulen oder werksspezifische Bildungsmöglichkeiten werden genauso angeboten wie kurzfristige Kurse.“

 

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